Samstag, 14. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Kirche Mariä Himmelfahrt, Regensburg-Sallern

(Amberger Str. 87)

Salve Regina

Marienlob des Mittelalters und der Renaissance

 

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Samstag, 4. November 2017, 18.00 Uhr

Jesajakirche München Fasangarten

(Balanstr. 361, S3 oder Bus 145)

Eyn newes lied wir heben an

Musik um Martin Luther

 

Martin Luther galt die Musik als „ herrlich und göttlich Geschenck“ und als wirksamstes Mittel gegen den Teufel. Das Singen war schon früh ein Markenzeichen der Lutherischen - und eine der schärfsten Waffen der Reformation. Zu Recht nannte Heinrich Heine „Ein feste Burg ist unser Gott“, Luthers wohl bekanntestes Lied, die „Marseillaise der Reformation“.

Und war bislang der Gesang in der Kirche ausschließlich dem Klerus oder der Choralschola vorbehalten, so schenkte Luther den Gläubigen mit dem Gemeindegesang das vielleicht emotionsstärkste Mittel persönlicher Andacht.

Es lässt sich wohl ohne Übertreibung sagen, dass der Erfolg der Reformation zu einem großen Teil der Kraft der Musik geschuldet ist.

Luther war nicht nur selbst ein begabter Sänger und Lautenspieler, der höchst eingängige Lieder dichten und komponieren konnte. Er inspirierte auch zahllose Komponisten, die das reformatorische Gedankengut auf vielfältige Weise in Töne setzten, vom schlichten Choralsatz bis zu kunstvollen Evangelienmotetten.

Dieses Programm des Ensembles „…sed vivam!“ zeigt mit Werken von (u.a.) Josquin Déprez, Johann Walther, Heinrich Schütz und dem Regensburger Kantor Andreas Raselius, wie sich die religiösen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts im Musikleben der seit 1541 evangelischen Reichsstadt Regensburg niederschlugen.

 

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Samstag, 2. Dezember 2017, 19.00 Uhr

Stiftskirche St. Johann, Regensburg

(Krauterermarkt 5, neben Dom)

Resonet in laudibus

Adventliche und vorweihnachtliche Musik

aus Mittelalter und Renaissance

 

Im Zentrum des traditionellen Adventskonzertes des Ensembles „…sed vivam!“ stehen in diesem Jahr Vertonungen von ″Resonet in laudibus″, einem Weihnachtslied aus dem 14. Jh., das im mittelalterlichen Europa weit verbreitet war und – vor allem im 15. und 16. Jh. – zahlreiche Komponisten zu eigenen Versionen anregte. Adventsmusik der polnischen, englischen, spanischen und italienischen Renaissance, sowie weihnachtliche Kompositionen deutscher Meister runden dieses Konzert zum 1. Advent ab. Den festlichen Rahmen des Konzertes bietet die Stiftskirche St. Johann, die in ihren Wurzeln auf die Taufkirche des alten Doms zurückgeht, ab dem 11. Jh. Stiftskirche des Augustiner-Chorherren-Stifts war, Ende des 14. Jahrhunderts allerdings dem Neubau des Domes weichen musste.